MVZ-Gruppen als leistungsfähige Partner für Aufbau ambulanter Infrastruktur

Gesundheitsimmobilien für flexiblere Raumgestaltungs- und interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten

Berlin, 01.03.2024 | Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Betreiber medizinischer Versorgungszentren (BBMV), Sibylle Stauch-Eckmann, hat sich in einem Interview zum Marktreport zu ambulanten Gesundheitsimmobilien zur aktuellen Diskussion über MVZ geäußert. „Wir benötigen in der ambulanten Versorgung deutlich mehr Investitionen, um den vorhandenen Investitionsstau zu lösen“, so Stauch-Eckmann.

 

Die ambulante Versorgung befindet sich im Umbruch. Gleichzeitig findet eine Debatte statt, MVZ mit privaten, nichtärztlichen Kapitalgebern noch stärker zu regulieren. Dabei braucht es gerade in der ambulanten Versorgung deutlich mehr Investitionen für den bevorstehenden Strukturwandel. „Moderne Praxen müssen auch räumlich so angelegt sein, dass Praxisabläufe optimiert sind und die Beschäftigten vor Ort in ihrer Arbeit unterstützt und nicht behindert werden“, so die Vorsitzende des BBMV. Auch Gesundheitsimmobilien wie Ärzte- und Gesundheitszentren können aufgrund flexibler Raumgestaltungs- und interdisziplinärer Kooperationsmöglichkeiten ein bevorzugter Ort der Leistungserbringung für MVZ sein. „MVZ-Gruppen sind dabei leistungsfähige Partner, um die ambulante Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben“, ergänzt Stauch-Eckmann.

 

Die angedachten MVZ-Regulierungen sind aber nicht nur aus Versorgungssicht relevant, sondern auch juristisch: mehrere juristische Gutachten kommen zu dem Schluss, dass einer weiteren einschränkenden Regulierung für MVZ enge rechtliche Grenzen gesetzt sind, insbesondere da bisher keine negativen Effekte auf die Gesundheitsversorgung zu beobachten sind. „Der BBMV drängt auf die notwendigen Reformen sowie auf eine sachliche und evidenzbasierte Debatte“, so Sibylle Stauch-Eckmann.

 

 

Das gesamte Interview mit Frau Stauch-Eckmann finden Sie hier.

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