„Wer die Gesundheitsversorgung durch MVZ einschränken will, der handelt nicht zum Wohle der Patientinnen und Patienten.“

BBMV-Vorstand
Der gewählte BBMV-Vorstand (v.l.n.r.): Dr. Dirk Knüppel, Dr. Kaweh Schayan-Araghi, Sibylle Stauch-Eckmann und Dr. Kristian Koch

Bei der 6. BBMV-Mitgliedergliederversammlung in Berlin wurde das Vorstandsteam um die BBMV-Vorsitzende Sibylle Stauch-Eckmann im Amt bestätigt. Der Blick der BBMV-Mitglieder richtete sich auf die bestehenden Herausforderungen in der ambulanten Versorgung. Mit Unverständnis reagierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf überholte Forderungen einer Einschränkung von MVZ in der Gesundheitsversorgung.

 

Einstimmig bestätigten die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsunternehmen die Vorsitzende, Sibylle Stauch-Eckmann und die stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Dr. Kaweh Schayan-Araghi und Dr. Kristian Koch jeweils im Amt. Neu gewählt wurde Herr Dr. Dr. Dirk Knüppel, CEO von Meine Radiologie Holding und blikk Gruppe.

Der personelle Zuwachs im Vorstand verdeutlicht, dass es in der neuen Wahlperiode auch zunehmen wichtig wird, sich für die Trägervielfalt einzusetzen und für die Vorteile von MVZ-Gruppen zu werben.

 

„Wer die Gesundheitsversorgung durch MVZ einschränken will, der handelt nicht zum Wohle der Patientinnen und Patienten.“, stellt die Vorsitzende Sibylle Stauch-Eckmann klar.

 

„Solche Vorschläge dienen nicht der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Die Politik sollte auch in dieser Wahlperiode genau schauen, welche Vorschläge der Versorgungssicherheit und -qualität dienen, und welche Partikularinteressen.“, ergänzt Dr. med. Kaweh Schayan-Araghi.

 

In der Diskussion wurde deutlich, dass die künftigen Herausforderungen in der ambulanten Versorgung nur im Zusammenspiel aller Trägerstrukturen zu bewältigen sein wird: vom niedergelassenen Arzt bis zur MVZ-Gruppe. Die BBMV-Mitglieder setzen schon heute in der ländlichen Versorgung, der Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von morgen und der Digitalisierung des Gesundheitswesens wichtige Impulse und investieren in die Versorgungssicherheit von morgen. 


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