Über uns

Als Bundesverband der Betreiber medizinischer Versorgungszentren (BBMV) e.V. setzen wir uns für, eine breite Trägervielfalt und die bestmögliche Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten im ambulanten Gesundheitssektor ein. Dabei vertreten wir die gemeinsamen Interessen unserer Mitglieder gegenüber Politik, Selbstverwaltung und Öffentlichkeit. Unser Wirken folgt den Grundsätzen der Offenheit, Transparenz, Fairness und Integrität.

 

Unsere Mitglieder betreiben bundesweit Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und tragen flächendeckend zur haus- und fachärztlichen – überwiegend ambulanten – Versorgung bei. Mitunter stehen sie auch in einer wettbewerblichen Konkurrenzsituation. Folglich ist es klar, dass das Engagement unserer Mitglieder im BBMV e.V. strikt auf die Bewahrung und Gewährleistung des Leitziels freier und fairer Wettbewerbsbedingungen ausgerichtet ist.

 

Wesentlich für den Erfolg unserer Mitglieder sind ihr guter Ruf, eine hochwertige Versorgungsqualität und ein langfristiges Engagement für die Gesundheit ihrer Patientinnen und Patienten. Unsere Mitglieder orientieren sich am Leitbild des ehrbaren Kaufmanns. Der Begriff mag antiquiert anmuten, das über Jahrhunderte gewachsene Leitbild ist aber nach wie vor aktuell: Der ehrbare Kaufmann verfolgt ein langfristiges Geschäftsmodell, welches im Einklang mit den Bedürfnissen und Interessen der Gesellschaft steht. Der ehrbare Kaufmann übernimmt damit nicht nur einseitig Verantwortung für den rein wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens, sondern sein Verantwortungsbewusstsein geht darüber hinaus. Er handelt im besten Sinne des Wortes nachhaltig.

 

Unsere Mitglieder übernehmen Verantwortung für das Wohlergehen der Allgemeinheit, der Patientinnen und Patienten und ihrer Beschäftigten.

Unsere Mitglieder sehen sich als Wirtschaftsunternehmen, die ihre Leistungen im Rahmen der gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben bereitstellen, sich aber nicht an der Solidargemeinschaft bereichern. Wie jeder Teilnehmer an der vertragsärztlichen Versorgung erhalten sie die vorgegebenen Vergütungen nach EBM und GOÄ.  Kostenvorteile entstehen durch Effizienz, vor allem durch eine gute Praxisorganisation und Arbeitsteilung zwischen Ärztinnen und Ärzten, medizinischem Fachpersonal und nicht-medizinischen Angestellten. Die Unternehmensstrukturen entsprechen geltendem Recht, unter den Grundsätzen des fairen und freien Wettbewerbs und dienen dem Wohle von Patientinnen und Patienten.

 

Unsere Mitglieder übernehmen Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Beschäftigten ohne die der wirtschaftliche Erfolg nicht gelingen kann. Gute Arbeitsbedingungen, eine faire Entlohnung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Entwicklungsmöglichkeiten der Beschäftigten sowie arbeitsteiliges Vorgehen vieler Berufsgruppen sind dabei wichtige Kriterien, die für zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen.

 

Unsere Mitglieder übernehmen Verantwortung gegenüber ihren Patientinnen und Patienten. Ihre Gesundheit ist oberstes Ziel des Engagements. Die daraus resultierende Zufriedenheit und das Vertrauen der Patientinnen und Patienten in die Mitgliedsunternehmen und die dort tätigen Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Fachpersonal ist gleichzeitig auch das Erfolgsgeheimnis unserer Mitglieder.

 

Um dieses Vertrauen in die hochwertige medizinische Versorgung auch langfristig zu erfüllen, investieren unsere Mitglieder in die Qualifikation und berufliche Ausbildung von medizinischem Fachpersonal sowie die Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten. Unsere Mitglieder können diese Aufgabe aufgrund ihrer Unternehmensstruktur häufig besser erfüllen als dies in anderen ambulanten Versorgungsformen möglich ist. Damit leisten unsere Mitglieder einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung von Morgen.  

 

Die Gesundheitseinrichtungen unserer Mitglieder sind Orte, an denen sich die Patientinnen und Patienten wohl fühlen sollen und die Gewissheit haben in guten Händen zu sein. Dazu gehört neben den qualifizierten Beschäftigten auch eine moderne Praxisausstattung und modernste Medizintechnik. Deswegen investieren unsere Mitglieder kontinuierlich unabhängig von biologischen Limitationen in der Erwerbsbiographie niedergelassener Kollegen langfristig und generationenübergreifend in moderne Praxen und Medizintechnik, vor allem bei Übernahme von Praxen nach Ruhestand von Vertragsärztinnen und -ärzten.

 

Um diese Investitionen in die Qualität der Gesundheitsversorgung ihrer Patientinnen und Patienten tätigen zu können, greifen unsere Mitglieder auf externe Kapitalgeber zurück. Im Rahmen der gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben werden in jedem MVZ – unabhängig der Trägerschaft und Eigentümerstruktur – die medizinischen Entscheidungen allein von den angestellten Ärztinnen und Ärzten getroffen. Dabei wird auf die ärztliche Entscheidung kein unzulässiger Einfluss ausgeübt. Die ärztliche Unabhängigkeit sichern unsere Mitglieder zusätzlich durch entsprechende Klauseln in den Arbeitsverträgen ab. Zielvereinbarungen orientieren sich allein an Qualitätsanforderungen und einer fairen Entlohnung; sie entsprechen inhaltlich der Wirkungsweise von selbstständig Tätigen. Hierdurch wird kein ökonomischer Druck auf die Angestellten ausgeübt.


Die Mitglieder des BBMV sind mit MVZ und Zweigpraxen in 236 Städten und Gemeinden vertreten, rund 50% in Regionen, die ländlich geprägt sind.

 

Eine Mehrheit der Städte und Gemeinden mit BBMV-Standorten haben weniger als 50.000 Einwohnern und sind damit kleinere Mittelstädte, Kleinstädte oder Landgemeinden (67%).



Insgesamt betreiben die Mitglieder des BBMV knapp 450 MVZ und Zweigpraxen (Standorte) in den 236 Städten und Gemeinden.

Die Häufung von Praxen in eher städtischen Bereichen hat dabei verschiedene Gründe. Ein wesentlicher Grund ist die Entstehungsgeschichte medizinischer Versorgungszentren in Deutschland und die regulatorischen Vorgaben. Bis 2015 mussten MVZ mindestens zwei medizinische Fachgebiete vereinen. Das führte dazu, dass sich MVZ vor allem in städtischen Bereichen gründeten, wo die Wahrscheinlichkeit einen entsprechenden Partner aus einem anderen Fachbereich zu finden größer waren. Ein Zusammengehen verschiedener Fachgebiete in eine größere Struktur ergab vor allem dort Sinn, wo komplexe Leistungen mit hohem Investitionsvolumen, beispielsweise ambulante Operationen, oder Anschaffung medizinischer Geräte für Radiologie und Strahlentherapie, im Leistungsspektrum beinhaltet sind. Je spezialisierter die fachärztliche Versorgung, desto wahrscheinlicher und verständlicher ist die Ansiedlung in eher städtische Regionen, um so auch umliegende Regionen mitversorgen zu können. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist auch die Infrastruktur und die Kooperation mit Krankenhäusern (Belegabteilung) und Spezialisten aus anderen Fachrichtungen. Viele unserer Mitglieder haben solche gewachsene Strukturen aus der Zeit vor 2015.

 

Erst mit einer Gesetzesänderung im Jahr 2015 wurden auch fachgleiche MVZ möglich. Seitdem gibt es einen Trend in die Versorgung ländlicher Strukturen. MVZ haben hier den Vorteil, mit attraktiven Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte, beispielweise Rotationsmodellen, die Versorgung im ländlichen Raum durch Zweigpraxen zu verbessern.



Vorstand

Sibylle Stauch-Eckmann

Sibylle Stauch-Eckmann

Vorsitzende BBMV e.V.,
CEO Ober Scharrer Gruppe

 

Dr. Kaweh Schayan-Araghi

Dr. med. Kaweh Schayan-Araghi

Stellv. Vorsitzender BBMV e.V.,
Mitbegründer und Vorsitzender der Geschäftsleitung Artemis Augenkliniken

Dr. Kristian Koch

Dr. Kristian Koch

Stellv. Vorsitzender BBMV e.V.,
Strategy and New Business Director bei der Medicover Gruppe


Geschäftsführer

Gernot Nahrung

Gernot C. Nahrung

Geschäftsführer BBMV e.V.